Compass

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33142 Büren
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Mo.-Fr.: 09.30 - 19.00 Uhr
Samstags: 10.00 - 16.00 Uhr
Sonntag: 13.00 - 18.00 Uhr
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Schlafsäcke

Der Schlafsack soll etwa 10 cm länger sein als der Mensch, der in ihm schläft. Bei kleinen Personen kann der Fußraum ausgestopft oder mit einem Gürtel eingekürzt werden, da dieser Raum sonst vom Schläfer zusätzlich erwärmt werden muß.
Individuelles Kälteempfinden spielt ebenfalls eine Rolle bei der Auswahl eines Schlafsacks.

TIPP: Ein hungriger, ausgekühlter und erschöpfter Körper produziert nur wenig Wärme. Es ist sinnvoll, ausreichend Pausen während einer Trekkingtour einzuplanen.

Klicken Sie auf die folgenden Themen, um detaillierte Informationen zu erhalten:

Temperaturbereich

Temperaturbereich, für den der Schlafsack verwendet werden soll:

Wärmeisolierung, Material und Verarbeitung sind wichtige Parameter für die Auswahl. Bei Temperaturen bis +5 C entscheidet man sich für ein einfaches Modell, bei Winterverhältnissen im Hochgebirge bis -20 C sind hochwertige Qualität und Verarbeitung überlebenswichtig.

Die Temperaturangabe auf den Etiketten gibt die Mindesttemperatur an; entscheidend ist aber der Komfortbereich. Hierfür gibt es für die deutschen Hersteller eine Norm, so dass die deutschen Produkte miteinander vergleichbar sind. Eine europäische und internationale Norm gibt es derzeit noch nicht, aber man kann hier auf allgemeine Testverfahren und Auswertungen aus Fachzeitschriften wie 'Outdoor' zurückgreifen.

Unser Service für Sie: Hier gelangen Sie direkt zu dem Schlafsacktest der Fachzeitschrift 'Outdoor'.

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Größe und Ausstattung

Der Schlafsack soll etwa 10 cm länger sein als der Mensch, der in ihm schläft. Bei kleinen Personen kann der Fußraum ausgestopft oder mit einem Gürtel eingekürzt werden, da dieser Raum sonst vom Schläfer zusätzlich erwärmt werden muß.
Individuelles Kälteempfinden spielt ebenfalls eine Rolle bei der Auswahl eines Schlafsacks.

TIPP: Ein hungriger, ausgekühlter und erschöpfter Körper produziert nur wenig Wärme. Es ist sinnvoll, ausreichend Pausen während einer Trekkingtour einzuplanen.

  • Wärmeregulierung
    Alle Schlafsäcke haben einen 2-Weg Reissverschluss, der von oben nach unten geöffnet werden kann. Ein am Fuss geöffneter Reissverschluss verhindert einen Wärmestau.
  • Wärmekragen/Wärmeschleuse
    Wärmekragen und Wärmeschleuse verhindern den Verlust bereits erwärmter Luft und regulieren die Wärme im Schlafsack. Überflüssige Kondensation wird vermieden, kalte Luft kann nicht in den Schlafsack eindringen.
  • Dreifachnaht
    Klemmschutz für den Reissverschluss. Dreifachnaht parallel zum Reissverschluss, die ein Einklemmen des Gewebes verhindert - spart Gewicht und ist sehr effektiv.
  • 2er-Schlafsack
    Alle links und rechts Schlafsack-Versionen lassen sich zum 2er- Schlafsack verbinden.
  • Feuchtigkeitsregulierung
    Der Körper verliert nachts zwischen 1/3 und 3/4 Liter Wasser. Alle Innen- und Aussen-Materialien sowie Füllungen gewährleisten einen optimalen Feuchtigkeitstransport.
  • Isolierung
    Alle Kunstfaser-Schafsäcke haben eine nahtlose Aussenhülle. Diese verhindert Kältebrücken und verbessert die Wärmeisolierung.

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Füllmaterial

Daunen sind unerreicht in Bauschigkeit oder Fillpower und Wärme- isolierung, aber hier ist auch die Lagerung bzw. Lüftung des Schlafsacks von Bedeutung. Falls der Schlafsack während der Tour nicht offen gelagert und gelüftet werden kann, sollte eine andere Materialalternative gewählt werden.

  • Füllmaterial Daunen:
    An Schlafkomfort, Gewicht und Packmaß ist die Daune allen Kunst- fasern überlegen. Die Gänsedaunen von ausgewachsenen Tieren aus kälteren Regionen bieten die beste Oualität, sie wird in Fillpower angegeben.
  • Messverfahren:
    In einem Meßkolben werden 28 g (= 1 Unze) der jeweiligen Daunenmischung 24 Stunden lang komprimiert. Danach wird das Volumen oder auch Bauschkraft genannt, in Kubik-inch angegeben. Je größer das Volumen einer Daunenmischung bei gleichem Gewicht ist, desto besser ist der Isolierwert und damit die Qualität.
    Ein guter Schlafsack sollte mindestens ein Fillpower-Wert von 550 inch ergeben.
  • Füllmaterial Kunstfasern:
    Sie nehmen kaum Feuchtigkeit auf und trocknen schnell. Die Fasern werden aus Polyester hergestellt, die mit Silikon ummantelt sind; diese Oberflächenbehandlung garantiert die Bauschfähigkeit.
  • Drei wichtige Fasern:
  1. Polyguard von Hoechst: feine, hochelastische, sehr bauschfähige Hohlkammerfaser mit ausgezeichneten Isolierwerten.
  2. Hollofil von DuPont: von innen mit Stegen versehene Hohlfaser mit hoher Stabilität.
  3. Qualofil: weiterentwickelte Hollofil, heute als Qualofil 7 mit 7 Kanälen als leichte und stabile Faser in Schlafsäcken verarbeitet.

Die Daunen werden in Kammern verarbeitet, die Kunstfasern zu Vliesen in Schichten verarbeitet. Hochwertige Daunenschlafsäcke haben 70 bis 100 Kammern. Die Vliese der Kunstfasern werden je nach Isolationsanforderung zu zwei, drei oder mehreren Schichten verarbeitet.

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Formen und Bezüge

Die Formen:

  • Decken - oder Rechteckform: sehr bequeme Form; kann durch Öffnung des Reißverschlusses als Decke verwendet werden.
  • Mumienformen sind körperbetont geschnitten und ermöglichen Drehbewegungen des Schläfers.
  • Silhouette, die körperangepasste Form vermittelt Knie und Ellebogenfreiheit, verdreht sich nicht im Schlaf, ist aber nicht koppelbar. Denn alle anderen Modelle haben einen linken oder rechten Reißverschluss der von oben und unten geöffnet werden kann und mit einem Gegenschlafsack verbunden werden kann, so dass für Partnerschaften ein Grossraumsack entsteht.

Die Außenbezüge:
Die Außenbezüge der Schlafsäcke sollen so geschnitten sein, dass die äußere Hülle größer ist als die innere. Atmungsaktivität, Feuchtigkeitsabweisend, Winddichtigkeit und Reißfestigkeit bieten hier Nylon- oder Polyestergewebe sowie das enggewebte Ribstop-Nylon.

Die Innenbezüge:
Die Innenbezüge aus Nylon erfüllen die Anforderungen der Feuchtigkeitsabweisung und Strapazierfähigkeit. Moderne Nylongewebe fühlen sich an wie Baumwolle. Reine Baumwolle wird wegen ihrer ungünstigen Eigenschaften wie Gewicht oder Feuchtigkeitsbindung nicht mehr verarbeitet. Wer nicht auf Baumwolle verzichten will, kann auf Mischgewebe wie Baumwoll/Nylon oder Viskose/Nylon zurückgreifen.

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Viel Spaß beim Erkunden.

Ihr Team COMPASS